Projektübersicht

Die ehrenamtlichen DRK-Helfer leisten bei unzähligen Veranstaltungen im Landkreis Biberach Sanitätswachdienste und sorgen damit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Zur optimalen Erstversorgung von Verletzten und Erkrankten, möchte das DRK eine "Mobile Sanitätswache" beschaffen. Diese erleichtert die Arbeit der Helfer, da sie flexibel und kurzfristig einsatzbar ist. Als Container auf einem Anhänger montiert, kann die Wache an die entsprechenden Einsatzstellen transportiert werden.

Kategorie: soziales Engagement
Stichworte: Hilfe, Rettung, DRK, Engagement, Erste Hilfe
Finanzierungs­zeitraum: 10.07.2017 10:16 Uhr - 06.07.2017 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Sommer/Herbst 2017

Worum geht es in diesem Projekt?

Das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Biberach möchte für Sanitätswachdienste eine „Mobile Sanitätswache“ beschaffen. Diese soll unter Anderem zum Einsatz kommen, wenn vor Ort keine oder ungeeignete Möglichkeiten zur Unterbringungen von Personal und Material zur Verfügung stehen. Weiterhin sehen wir eine Notwendigkeit für die medizinische Erstversorgung auf Großveranstaltungen wie Stadtfeste, Sportveranstaltungen und sonstigen Festen.

Bei der Mobilen Sanitätswache handelt sich um einen ausgebauten Container, welcher als Anhänger flexibel bewegt werden kann. Der Innenraum teilt sich in Behandlungs- und Aufenthaltsbereich auf. Neben umfangreichem medizinischem Equipment verfügt die Wache über moderne Kommunikations- und Klimatechnik. Ein Einsatz ist damit bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen möglich. Als geschlossener Raum bietet die Wache ein hohes Maß an Privatsphäre wo die Patienten vor den neugierigen Blicken Schaulustiger geschützt werden können.

Für die ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer bedeutet die Mobile Sanitätswache eine erhebliche Arbeitserleichterung, da die Wache mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit ist.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Niemand hofft es, doch jeder zweite wird in seinem Leben mindestens einmal Dienste des Sanitäts- oder Rettungsdienstes in Anspruch nehmen. Dabei spielt es keine Rolle ob alt oder jung - gegen viele Verletzungen und Erkrankungen ist man machtlos. Sie kommen unvorhersehbar und fordern oftmals das schnelle Eingreifen der Helfer des Roten Kreuzes.

Je nach Art der Veranstaltung, sehen sich die DRK-Einsatzkräfte mit den unterschiedlichsten Situationen konfrontiert. Die Hitzeerschöpfung beim Sommerfest bis hin zum gebrochenen Arm beim Winterrodeln – die Bandbreite ist groß.

So vielfältig und individuell die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes qualifizierte Hilfe leisten, so einfach ist es, dieses Projekt zu unterstützen. Das Rote Kreuz ist für alle da – heute wäre es schön, wenn möglichst viele für das Rote Kreuz da wären.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wir brauchen die mobile Sanitätswache nicht für unseren Vereinsausflug und nicht als Camping-Möglichkeit. Wir feiern darin keine Partys und lassen niemandem eine exklusive Hilfe zukommen. Die Mobile Sanitätswache ist für alle da, die Hilfe benötigen.

Die Zeiten ändern sich und der schnelle Wandel macht auch vor einer Hilfsorganisation nicht halt. Die Kosten für Notfallmaterial, Vorhaltung und Logistik sowie die Qualifizierung unserer Helfer steigen konstant. Die Aufwandsentschädigungen für Sanitätswachdienste decken die jährlichen Kosten bei weitem nicht. Hinzu kommt, dass wir immer schneller und flexibler auf kurzfristige Anfragen reagieren und mehrere Veranstaltungen gleichzeitig bedienen müssen.

Wir sind heute auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, um dieses Projekt realisieren zu können. Alleine schaffen wir das nicht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Sämtliche Erlöse fließen in die Beschaffung der Mobilen Sanitätswache. Sollten wir eine größere Summe zusammen bekommen, werden wir die Ausstattung der Wache noch erweitern.

Wer steht hinter dem Projekt?

Träger des Projektes ist der DRK-Kreisverband Biberach e.V.. Das DRK ist mit über 14.000 Mitgliedern die größte Hilfsorganisation und zugleich größter Wohlfahrtsverband im Landkreis Biberach.

Über 600 Helferinnen und Helfer engagieren sich ehrenamtlich in kreisweit zwölf Ortsverbänden. Hinzu kommen über 200 Mitglieder des Jugendrotkreuzes im Alter von zwölf bis 27 Jahren. Über 130 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im DRK-Rettungsdienst beschäftigt. An sechs Standorten werden im Landkreis rund um die Uhr Rettungsfahrzeuge vorgehalten. Die zentrale Verwaltung bildet die Kreisgeschäftsstelle in Biberach. Hier hat auch die Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz ihren Sitz.

Im Bereich der sozialen Dienste engagiert sich das DRK vor allem mit dem Hausnotruf, dem Menü-Service, der Migrationserstberatung für Erwachsene, sowie den drei Tafeln in Biberach, Bad Schussenried und Riedlingen.