Projektübersicht

Vom Verantwortungsbewusstsein bis zum Teamwork - Kinder und Jugendliche lernen beim Seilgartentraining viel für das Leben. Der Hochseilgartenbereich von "Tobel Ropes" in Kleintobel nahe Ravensburg musste wegen Schädlingsbefall aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Ziel ist es, den Hochseilgarten so schnell als möglich wieder zu eröffnen. Dazu müssen die beschädigten Stämme ausgetauscht und die Anlage neu aufgebaut werden.

Kategorie: soziales Engagement
Stichworte: Schüler, Kinder und Jugendliche, Hochseilgarten
Finanzierungs­zeitraum: 17.07.2017 07:21 Uhr - 31.10.2017 00:00 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Dezember 2017
Worum geht es in diesem Projekt?

Der Seilgarten "Tobel Ropes" liegt direkt neben dem Martinshaus Kleintobel. Das Martinshaus ist eine Jugendhilfeeinrichtung bei Ravensburg. Ein Seilgarten ist eine Welt aus Seilen und Balken in unterschiedlicher Höhe. Man klettert und balanciert knapp über dem Boden oder im Hochseilbereich auf 7 bis 12 Meter. Vom Verantwortungsbewusstsein bis zum Teamwork - das alles trainieren Kinder und Jugendliche im Seilgarten. Wegen Schädlingsbefall musste Hochseilgartenbereich aus Sicherheitsgründen leider geschlossen werden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Dominik (Name verändert) war ein ängstlicher uns schüchterner Junge. Das fünfte von sieben Geschwistern, in seiner großen Familie viel zu oft übersehen. Niemand traute ihm etwas zu, er sich auch nicht...So kam Dominik in den Seilgarten. Mutlos schaute er in die Bäume, fest überzeugt davon: das schaffe ich nie. Die Fachkräfte ermutigten Dominik. Der Junge kletterte hoch und höher, wagte sich schrittweise vorwärts auf der Himmelsleiter. Als er auf festem Boden dem stand, fühlte sich Dominik stark. Zu ersten Mal im Leben erlebte er: Ich kann etwas, wenn ich mich traue!
Genutzt wird "Tobel Ropes" vor allem von den Kindern und Jugendlichen des Martinshaus Kleintobel der Zieglerschen. Regelmäßig besuchen ihn auch Menschen mit Behinderung, Suchtkranke oder auch Schulklassen aus dem Ravensburger Umland.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Der Seilgarten ist für viele Menschen sehr wichtig. Dennoch stehen dafür keinerlei öffentliche Mittel zur Verfügung. Schon der Bau im Jahr 2005 wurde ausschließlich über Spenden finanziert. Besonders Mädchen und Jungen aus der Region profitieren von "Tobel Ropes". Das Training hilft ihnen Selbstbewusstsein aufzubauen und Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein und Teamwork zu erlernen. Sie werden dadurch für das Leben gestärkt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Baumstämme im Hochseilbereich sind durch Schädlinge befallen. Aus Sicherheitsgründen ist er deshalb geschlossen. Rund 40.000 Euro kostet die Grundsanierung. Ziel ist es, den Hochseilgarten so schnell wie möglich wieder zu eröffnen. Dazu müssen die beschädigten Stämme ausgetauscht und die Anlage neu aufgebaut werden. Gemeinsam mit Freunden und Förderern initiierten die Zieglerschen unterschiedliche Spendenaktionen. 7.000 Euro sollen über Crowdfunding gesammelt werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Bergsteiger Alexander Huber, bekannt aus dem Film "Am Limit" oder mit seinem Bruder Thomas aus der "Milchschnitte"-Werbung" ("Huber Buam") kennt Tobel Ropes und unterstützt das Projekt. Denn er weiß: "Man bezwingt nie den Berg, sondern immer nur sich selbst. Die Kids im Hochseilgarten können viele und kleine Erfolgserlebnisse sammeln. Vom Verantwortungsbewusstsein bis zum Teamwork lernen sie hier viel."
Das Spendenprojekt ist eine Initiative der Zieglerschen.